Landshut-Frauenberg

Archäologisches

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Perioden, Kulturen, Spuren frühester Besiedlung


In der Jungsteinzeit, vor etwa 7000 Jahren, begannen die Menschen sesshaft zu werden. Besonders Frauenberg, hoch über dem Isartal gelegen, war ein günstiger Siedlungsort, er bot Schutz und gutes Ackerland. Rund um Frauenberg gibt es zahlreiche Bodendenkmäler und immer wieder Artefakte, die seit mehreren tausend Jahren im Boden überdauerten und mehr oder weniger zufällig durch Ackerbearbeitung an die Oberfläche kommen, zum Beispiel Steingeräte, Silexwerkzeuge (Feuerstein), Keramik, Metallschlacken (Eisenschmelzen), Hüttenlehm (neolithische Siedlung, Wandreste).

Beispiele für Oberflächenfunde rund um Frauenberg


Diese Fundstücke sind die Spuren, die Menschen seit Jahrtausenden hier rund um Frauenberg hinterlassen haben, seit  sie Ackerbau betrieben, sesshaft wurden und handwerkliche Fähigkeiten entwickelten. Der Bereich links der Isar mit Altdorf, Altheim, Essenbach oder Oberlauterbach ist durch Straßenbau und Baulanderschließung besser erforscht. Sogar steinzeitliche Kulturen wurden nach solchen Fundorten benannt, wie die "Oberlauterbacher Stichbandkeramik", oder die "Altheimer Kultur"

Der Blick in die Vergangenheit ist faszinierend. Wichtig ist aber der verantwortungsvolle Umgang mit Bodendenkmälern und archäologischen Funden.
Die durch Erosion, Ackerbearbeitung oder Baumaßnahmen zu Tage tretenden Artefakte sind wichtige Belege unserer Geschichte und sollten vor Zerstörung bewahrt und gesichert werden. Meine Fundstücke wurden von Archäologen des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege begutachtet und dokumentiert.
Die nötigen Informationen, Grundkenntnisse oder Beratung bei Funden erhalten “Hobbyarchäologen” auch beim Verein ARLAN, Verein für Archäologie und Bodendenkmalpflege in Stadt und Landkreis Landshut. (www.arlan.de)